Die besten Ladegeräte im Test

Autobatterie Ladegeräte im Test

Vor allem in der kalten Jahreszeit ist die richtige Pflege der Autobatterie ein wichtiges Thema. Wenn Sie viel Kurzstrecken fahren und dabei dann noch die „größeren“ Verbraucher wie Scheibenheizung oder die Sitzheizung laufen lassen, beansprucht das die Batterie extrem. Deshalb ist das auch die Jahreszeit in der man mit den meisten ausfällen bei der Batterie rechnen kann. Wird die Batterie häufiger so stark beansprucht, dauert es nicht lange bis die den Geist komplett aufgibt. Dann hilft oft nur der Austausch der Starterbatterie. Damit eine Lange Lebensdauer der Autobatterie gegeben ist, empfiehlt es sich die Autobatterie richtig zu pflegen. Lesen Sie hier wie Sie Ihre Autobatterie optimal pflegen und mit welchen Hilfsmitteln Sie am besten beraten sind.

Das Ergebnis des Autobatterie Ladegerät Test

Der CTEK MXS 5.0 ist in unserem Test als Sieger hervorgegangen. Nicht nur die Verarbeitung, sondern auch technisch kann dieses Ladegerät im Test überzeugen. Der Akku wird sehr schonend geladen, danach wird die Nachladephase eingeleitet. Ist der Akku voll geht der CTEK MXS 5.0 in den Erhaltungsmodus über. Genauso muss ein Ladevorgang ablaufen!

Da der Gysflash den selben Funktionsumfang bietet und Preislich etwas günstiger ist, gibt es hier definitiv eine Kaufempfehlung.

Der AEG LM 4.0 überzeugt im Ladegerät Test technisch ebenso wie die drei zuvor genannten Ladegeräte. Allerdings wirkt er etwas billiger und sieht nicht ganz so Wertig aus wie seine zwei Konkurrenten. Für den Preis aber ein Top Angebot und daher auch unser Preis-/Leistungssieger!

(28.12.2016) Im Moment gibt es den Testsieger CTEK MXS 5.0 relativ günstig bei Amazon. Der Preis lag während unseres Tests über dem GYSFLASH 7 A. Daher lohnt sich der Kauf im Moment umso mehr.

Wie wird eine Autobatterie richtig geladen?

Achten Sie beim kauf eines Ladegerätes auf Qualität. Ein günstiges Ladegerät kann im schlimmsten Fall mehr Schaden anrichten als Nutzen. Gerne können Sie sich bei der Auswahl des richtigen Ladegerätes an unserem Ladegerät Test orientieren. Für den kleinen Geldbeutel empfehlen wir den Preis-/Leistungssieger AEG Automotive 97016 Mikroprozessor-Ladegerät LM. In unserem Ladegerät Test haben Sie Top-Modelle, mit der Sie Ihrer Batterie wieder den nötigen Saft geben.

Messen der Autobatterie

Um die Autobatterie zu prüfen empfiehlt es sich einen Batterietester zu verwenden. Haben Sie keinen zur Hand können Sie auch ein normales Multimeter benutzen um die Spannung der Batterie zu messen. Achten Sie darauf, dass der Motor während der Messung ausgeschaltet ist. Die Spannung (Volt) der Autobatterie sollte über 12 Volt liegen. Werte zwischen 12,5 V und 12,65 Volt deutet auf eine voll geladene Autobatterie hin. Liegt die Spannung im Bereich um 12,3 Volt ist die Batterie nur noch schwach geladen, hier empfiehlt es sich die Batterie mit einem Autobatterie Ladegerät zu laden. Liegt die Spannung unter 12,3 V sollten Sie die Batterie dringen aufladen. Ab einer Spannung von unter 12 Volt droht eine Tiefenentladung, ist dieser kritische Punkt erreicht, besteht die Gefahr, dass die Batterie schaden nimmt und auch mit einem Ladegerät nicht mehr richtig geladen werden kann. Unter 10,7 Volt sollten Sie sich eine neue Starterbatterie kaufen, da diese selbst nach dem Ladevorgang oft schnell wieder ihre Energie verliert. Eine neue Batterie bekommen Sie schon unter 100 €. Sind Sie einmal stehen geblieben, steigen die Kosten für den Abschleppdienst oft weit über 100 €. Außerdem kostet das dann auch noch viel Zeit.

Zeigt der Batterietester oder das Multimeter eine Spannung von über 12 Volt an sollten Sie dennoch einen weiteren Test machen: Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn laufen. Während der Motor läuft messen Sie noch einmal die Spannung die an der Autobatterie anliegt. Hier sollte im Idealfall ein Wert von 14,1 Volt angezeigt werden. Auch wenn Sie einige Verbraucher wie das Radio, Licht oder Klimaanlage einschalten sollte der Wert sich in diesem Bereich befinden. Ist der Wert unter 13,8 Volt, besteht die Möglichkeit, dass die Batterie doch schon zu alt ist und ausgetauscht werden sollte. Es könnte allerdings auch ein Defekt der Lichtmaschine oder des Spannungsreglers vorliegen. Wenn Sie sich in diesem Fall nicht sicher sind, sollten Sie besser bei einer Fachwerkstatt nachfragen und die Batterie dort eventuell noch einmal prüfen lassen.

Batterie richtig laden

Die Voraussetzung damit eine Batterie richtig geladen werden kann ist, dass diese regelmäßig gewartet wurde. Bei neueren Modellen (wartungsfreie Starterbatterien) ist das nicht nötig. Bei älteren Modellen kann es Sinnvoll sein den Wasserstand der Batterie zu prüfen und ggf. mit destiliertem Wasser nachzufüllen. Wichtig ist, dass Sie destiliertes Wasser nehmen, da Sie ansonsten die Batterie zerstören könnten. Für Tipps und Ratschläge zum Batteriekauf klicken sie hier.

Muss die Batterie geladen werden, gehen Sie am besten wie folgt vor:
1. Schrauben Sie die Befestigung der Pole ab und ziehen Sie die Kabel von der Batterie ab. Hier sollten Sie zuerst den Minuspol (schwarzes Kabel) entfernen und danach den Pluspol (rotes Kabel). Bauen Sie die Batterie wenn nötig aus.
2. Anschließend verbinden Sie die Pluspolklemme des Ladegerätes mit dem Pluspol der Autobatterie. Das selbe machen Sie mit dem Minuspol.
3. Jetzt erst sollten Sie das Ladegerät einschalten. Achten Sie darauf, dass der Ladevorgang nicht unterbrochen wird und dass die Batterie gut belüftet ist. Wenn Sie diese nicht aus dem Motorraum entnommen haben, sollten Sie diesen während des Ladevorgangs geöffnet lassen. Die Batterie sollte während des Ladens nicht zu heiß werden, im schlimmsten Fall sollten Sie den Ladevorgang unterbrechen, die Batterie abkühlen lassen und später den Ladevorgang fortsetzen. Die Ladegeräte aus unserem Ladegerät Test verfügen alle über einen sehr schonenden Ladevorgang. Wird die Batterie zu schnell geladen, kann die Batterie schnell Schaden nehmen.

Nach dem Laden der Batterie sollten Sie diese etwa 2 Stunden ruhen lassen. Danach können Sie die Spannung noch einmal messen um zu prüfen ob diese sich im richtigen Bereich von 12,3 bis 12,5 Volt (bei ausgeschaltetem Motor) befinden.